4.9 stars - 83 reviews5

schnackseln : koitieren [schnackseln]


+79


  

schnạckseln

koitieren

Referenz von schnackseln




Art des Wortes: Verb

Erstellt von: System32 am Aug.2005

Region: Scheibbs (Niederösterreich)

Ähnlich klingend:      
schnaxln  
+13
     

Links: Österreichisches Wörterbuch : schnackseln V W - Referenz von schnackseln

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

SlowenienLiechtensteinDeutschlandKroatienTschechienSlowakeiUngarnItalienSchweizNiederösterreichSt. PöltenWienWienSteiermarkGrazKärntenKlagenfurtBurgenlandEisenstadtOberösterreichLinzSalzburgSalzburgTirolInnsbruckVorarlbergBregenzHier geht es zur Karte auf Bezirksebene.
Die Bekanntheit des Wortes ergibt sich aus den einzelnen Beurteilungen für das Wort und dem angegebenen Heimatbezirk des Benutzers.

Bewertungen (87)



0
Synonyme
häufig gebraucht werden in Österreich auch die Synonyme "budern", "vögeln" und "bumsen".
Wer das alles genauer wissen will, kann sich in Ernest Bornemanns Wörterbuch der Sexualsprache informieren.
von krydl am Jan.2006

 
0
In Wien
gilt dieser Ausdruck wohl als der am wenigsten vulgäre. so Wie alle aufgelisteten Synonyme kann auch "schnackseln" transitiv (d. h. mit "Objekt" im 4. Fall) verwendet werden.
von Brezi am Apr.2007

 
0
Bemerkenswert!
Also meines Wissens (ich kann mich aber irren!), war das Wort bis vor kurzem in Altbayern nicht geläufig. Doch dann wurde es quasi "eingeschleppt" - durch die Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, die es in einem Interview gebrauchte!
von Josef am Dec.2007

 


  Anmelden zum Kommentieren






Links: Russwurm | Bairisch | UrImmun | Emoji DictionaryAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.