3.8 stars - 4 reviews5

Schlatz : Speichel [Schlatz]


+2

Schlatz

Speichel

Referenz von Schlatz




Erstellt von: Bilgelik570 am Feb.2011

Ähnlich klingend:                  
Schlatz  
+76
 

Links: Österreichisches Wörterbuch : Schlatz V W - Referenz von Schlatz

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

  


Bekanntheit

Ab zehn Bewertungen erstellen wir eine Karte Österreichs mit der Bekanntheit des Wortes. Du kannst Dir aber die aktuelle Karte ansehen.

Bewertungen (4)



0
vgl. Einträge
*Schlatz = Schleim (von Russi)

*Schlatz-Trüherl= Spucknapf (von Remigius)
* schlatzen = spucken (von System)
*schlatzgern = spucken (von pedrito)
*schlatzig = schleimig (von Russi)

von Koschutnig am Feb.2011

 
0
Wird Schlatz gedehnt oder kurz gesprochen?
Diese Frage stelle ich als Nichtösterreicher, denn bei uns hat dieses Wort - gedehnt gesprochen - eine ganz andere Bedeutung.Schlatz - (häßlicher) Riss oder enger Kamin (Begriff aus der Felskletterei im sächsischen Elbsandsteingebirge)
von Compy am Feb.2011

 
0
Unzutreffende "Verdeutschung"
"Schlatz" ist nicht gleich normaler Speichel der Mundspeicheldrüsen ("Spucke"), sondern ganz allgemein eine unangenehme bis ekelerregende Materie von klebrig dickflüssiger bis zäher Konsistenz: = "Schleim" hat Russi erklärt. Im Mund als "Sputum" durch ungesund hochgezogenen Rotz oder Lungenauswurf, Farbe weiß bis grünlich-gelb ("a Greaner", "Lungentaler", "Lungenhering", etc.)
von Koschutnig am Feb.2011

 
0
Du - Compy!
In Wien u.U. wird ´Schlatz´ gedehnt ausgesprochen, also: Schlaads und bedeutet auch NUR Schleim und sonst nichts anderes.
von JoDo am Feb.2011

 
0
Du - JoDo
Der Sachse sprichts genau so - mit d. - Also ein Wort mit zwei vollkommen verschiedenen Bedeutungen!
von Compy am Feb.2011

 
0
Was Du nicht erwähnt hast - Compy:
´Wikipedia´ nennt unter diesem Eintrag einen Overall für Höhlenforscher.
Also, zusammen mit Deinem Begriff aus der Felskletterei zwei Sachen, die in Wien u.U. nicht gar so sehr in Erscheinung treten.
Der Höhlenforscher in Stammersdorf und am Fuße des Cobenzls braucht sicher keinen Schutzanzug oder ist engen Durchstiegen ausgesetzt. ;-)
von JoDo am Feb.2011

 


  Anmelden zum Kommentieren






Links: Russwurm | UrImmunAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.