5 stars - 2 reviews5

SLÖ : Sudetendeutsche Landsmannschaft in... [SLÖ]


+2

SLÖ

Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich

Referenz von SLÖ




Erstellt von: Joachim_Dorner am Sep.2012

Ähnlich klingend:          
Söl
+2
           
Häusl  
+56
       
sell
+1
                 

Links: Österreichisches Wörterbuch : SLÖ V W - Referenz von SLÖ

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

  


Bekanntheit

Ab zehn Bewertungen erstellen wir eine Karte Österreichs mit der Bekanntheit des Wortes. Du kannst Dir aber die aktuelle Karte ansehen.

Bewertungen (2)



0
Mit diesem ungewöhnlichen Eintrag / Kürzel

sei erinnert, dass vor gut 60 Jahren viele Menschen ihre Heimat
verloren und in Österreich einen Platz und im Verlauf der Jahre
eine neue Heimat fanden !


http://www.sudeten.at/de/index.shtml
von Joachim_Dorner am Sep.2012

 
0
Hört "SLÖ" aber ein gewisser Beamtengewerkschafter,
dann wendet er sich wohl mit Grausen, denn "SLÖ" steht auch für die Lehrerorganisation der "anderen Reichshälfte", wie man in den Jahrzehnten der großen Koalition zu sagen pflegte.
von Koschutnig am Sep.2012

 
0
Ja,
das stiiimd:
http://www.sloebund.at/
von JoDo am Sep.2012

 
0
Die sudetendeutsche Landsmannschaft..
ist eine immer kleiner werdende Gemeinschaft in Österreich über die Jahrzehnte.
Nachkommen und Kindeskinder identifizieren sich recht selten oder schwer mit der alten Heimat.
Zu sehr fühlen sie sich schon integriert in Österreich und wissen schon nicht mehr um deren
eigentliche Herkunft und Wurzeln.
Noch existiert eine Heimatzeitung - die Sudetenpost - die mit Informationen
aus alten Zeiten und neuen Entwicklungen berichtet.
Die Verbundenheit miteinander auch mit Verstorbenen zeigte sich immer wieder durch Treffen und Spenden an die SLÖ für beispielsweis
Kranzniederlegungen.
Eine Frau aus dem 18. , deren Sohn mir bekannt ist spendete gar noch "Schillingzeiten" mehrmals einen guten Hunderter.

Die Treffen heuer fand übrigens im Mai statt.
Nach Heimatkreisen und Heimatlandschaften
örtlich aufgeteilt können sich Menschen lang nicht mehr gesehen persönlich sehen und teilweise
in die Arme schliessen.

Von der anfänglich großen Zahl der Teilnehmer seit
Beginn 1950 verbleibt alters- gesundheits- mobilitäts- und verstorbenenbedingt nur noch ein Drittel der Besucherzahl.
Viele Tische mit Hinweis auf den Heimatkreis bleiben gar unbesetzt oder nur minimal belegt.
Das Zusammenrücken kleiner Heimatkreise findet daher bedingt immer häufiger statt.


von Cubitus am Oct.2012

 
0
Anlässlich
des 61. Todestages von Konrad Henlein verfasste Horst Mück (Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich/Haus der Heimat) eine Apologie auf den als "Volksgruppenführer" verharmlosten Nazi. (Zur Zeit 20/2006, S. 21)
Für Mück, der wiederholt bei der Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik (AFP) referierte, wurden "Henlein und die Masse der Sudetendeutschen" erst 1938 und durch die Politik der CSR "Hitler in die Arme getrieben". Henleins 1933 gegründete Sudetendeutsche Heimatfront (ab 1935: Sudetendeutsche Partei) war demgegenüber bereits seit damals die fünfte Kolonne Nazi-Deutschlands in der Tschechoslowakei. Kein Wort verliert Mück über Henleins hochverräterische und von Berlin finanzierte Wühlarbeit im Vorfeld und Rahmen der Zerschlagung der CSR durch Hitler-Deutschland. Auch erfährt man nicht, dass es diese "Führungspersönlichkeit des Sudetendeutschtums" bis zum SS-Obergruppenführer gebracht hatte. Dementsprechend habe auch der "Tod" erst 1945 "Einkehr in unserer Heimat [dem 'Sudetenland']" gehalten. Der Selbstmord des vormaligen "Reichsstatthalters" und "Gauleiters" sei "nachvollziehbar", wenn "man sich vor Augen hält, wie eine entmenschte, grölende Masse sich an den öffentlichen Hinrichtungen [...] ergötzte".
http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts/archiv/mai-2006/henlein-apologie-in-zur-zeit
http://döw.at/frames.php?/projekte/rechts/chronik/2006_05/zurzeit2.html
von JoDo am Oct.2012

 
0
Das werde ich nicht vergessen:
Da war einmal beim Billa in der Alsegger Straße ein älterer Mann einkaufen, der sich brüstete ein Heimatvertriebener zu sein.Aha! dachte ich mir und fragte nach.Ein Sudetendeutscher sei er.Von wo, fragte ich, und er antwortete: Aus Brünn.
Bitte, wandte ich ein, wo ist Brünn und wo sind die Sudeten?
Da brauste er auf und schimpfte: "Sie wissen doch gar nicht, wo die Sudeten sind!"
Darauf antwortete ich: "Oh ja, an der polnischen Grenze."
Wenn ich mich nicht in Geographie auskenne, solle ich den Mund halten, entgegnete er.
Ich kenne mich in Geographie aber schon ein bissl aus ...
Seither ist mein Verständnis für so manchen Heimatvertriebenen aus dem "Sudetenland" ein wenig gemindert.
P.S.: Die südböhmischen und -mährischen Grenzgebiete zu Österreich werden oft in einem Aufwaschen mit dem Sudetenland genannt,(Wo ist Nikolsburg und wo sind die Sudeten?), diese wurden jedoch vom Onkel Adi gleich den angrenzenden Bundesländern respektive Reichsgauen zugeschlagen und waren somit nicht Teile des Sudetenlandes/-gaues.
von JoDo am Oct.2012

 


  Anmelden zum Kommentieren






Links: Russwurm | Volkswörterbuch | Atlas Body CenterAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.