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teufeln : sich sehr übel verhalten [teufeln]


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teufeln

[ taifln, daifln ]
sich sehr übel verhalten

Referenz von teufeln




Art des Wortes: Verb

Tags: Oberösterreich

Erstellt von: Koschutnig am Jun.2015

Ähnlich klingend:          
teufeln  
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Links: Österreichisches Wörterbuch : teufeln V W - Referenz von teufeln

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Bekanntheit

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Bewertungen (2)



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„teufeln“, eine Verbbildung zum Nomen Teufel, ist in den mir vorliegenden Lexika nicht zu finden. In Oberösterreich hört man freilich dort und da noch Sätze wie diesen: „Heit hoda wieda deiföd.“ (= Heute hat er wieder geteufelt). Das Dialektwort „teufeln“ bezeichnet das Verhalten eines zornigen, aufgebrachten, lautstarken und möglicherweise sogar gewalttätigen Menschen.
Quelle: Christian Schacherreiter, „Rettet die Umteufelhose“, OÖ Nachrichten vom 25.01.2003
Der Eintrag "teufeln" als rennen, rasen, tollen sollte hingegen, wie das Beispiel von Brezi zeigt, besser „herumteufeln“ = umhertollen lauten und entspricht dem „umteufeln“ des Mühlviertels.
von Koschutnig am Jun.2015

 
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Noch eine österreichische Verwendung:
"Du süßester Engel, wie herrlich hast du geteufelt!
Schon ist er weich wie Wachs, morgen wird der Braten gar."
Quelle: Sämtliche Werke von Stefan Zweig, e-Book, Delphi Classics 2013

- Duett aus der Richard Strauss-Oper „Die schweigsame Frau“. Zwar war dieser Strauss ein Bayer, doch das Libretto ist ja von Stefan Zweig.
Da versteht's die "schweigsame Frau", die sich nach der Scheinhochzeit in eine Furie verwandelt, dem alten Sir Morosus das Leben zur Hölle zu machen, wofür sie von ihrem echten Gatten, dem enterbten Neffen Henry Morosus, gelobt wird (Ende 2. Aufzug).
von Koschutnig am Jun.2015

 


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

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