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Militärärar : Besitz des k.u.k. Kriegsministeriums [Militärärar] (historisch)


-1

Militärärar

das, -s, -ien bzw. keine
Besitz des k.u.k. Kriegsministeriums

Referenz von Militärärar




Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Veraltet, Historisch

Tags: historisch

Erstellt von: Koschutnig am Mar.2016

Links: Österreichisches Wörterbuch : Militärärar V W - Referenz von Militärärar

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Bekanntheit

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Militär-Ärar:
Beim österreichisch-ungarischen Militär wurden alle vom Staat gelieferten Ausrüstungsteile, sowie dem Staat gehörende Kasernen und Liegenschaften als ärarisch bezeichnet
Quelle: Wikipedia
Betrug am Militärärar bei einer Gummilieferung. Wien, 10 September […] Auf Grund der Anzeige wegen Preistreiberei fand eine kommissionelle Schätzung statt, wobei es sich ergab, dass das Militärärar hier bei dieser Lieferung mindestens um sechsmalhunderttausend Kronen geschädigt worden war
Quelle: Neue Freie Presse, 10.9.1917

Um die grasgrünen Militärtuche auf ihre Echtheit zu prüfen, werden Abschnitte derselben bei ihrer Uebernahme vom k. k. österreichischen Militärärar mit ganz verdünntem Weingeist vom spec. Gew. 0,9714 und ebenso mit ganz verdünnter Salzsäure vom spec. Gew. 1,0007 bei 75° behandelt.
Quelle: Polytechnisches Journal, Nr. 233 (1877)
Vorschrift] zur Verhütung überspannter Medicamenten-Anforderungen an das Militärärar für die Behandlug erkrankter Militaristen außerhalb den Militärheilanstalten
Quelle: Sammlung der Sanitäts-Verordnungen für das Erzherzogthum Österreich unter der Enns , Bd. 10,1 (1844)

Aber auch im benachbarten Auch das Königreich Bayern sprach man vom „Militärärar“:
Kataster des Militärärars: B) Kataster über das militärische Eigentum an Gebäuden mit ihren Hofräumen, Brunnen usw., an Grund, sowie dem Militärärar zur Benützung überlassene Gebäude und Grundstücke. Niederbayern: Landshut, Passau, Straubing
Quelle: Findmitteldatenbank

von Koschutnig am Mar.2016

 


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Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

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Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.