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Landeshauptmannschaft : oberste Verwaltungsbehörde eines... [Landeshauptmannschaft] (historisch)


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Landeshauptmannschaft

die
oberste Verwaltungsbehörde eines Bundeslandes, "Amt der ... Landesregierung "

Referenz von Landeshauptmannschaft




Art des Wortes: Substantiv

Tags: historisch

Erstellt von: Koschutnig am Jun.2016

Links: Österreichisches Wörterbuch : Landeshauptmannschaft V W - Referenz von Landeshauptmannschaft

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Bekanntheit

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Nach der "Selbstausschaltung" des Nationalrates am 4. März 1933 regierte die österreichische Bundesregierung unter Dollfuß aufgrund des "Kriegswirtschaftlichen Ermächtigungsgesetzes" von 1917, und das Rumpfparlament ohne SP und KP beschloss 30. April 1934 ein ständisch-autoritäres Bundesverfassungsgesetz, durch das in dem aus der Bundesrepublik zum "Bundesstaat" gewordenen Österreich aus den Ämtern der Landesregierungen nun "Landeshauptmannschaften" wurden:
Verfassung des Bundesstaates Österreich vom 24. April / 1. Mai 1934
Im Namen Gottes, des Allmächtigen, von dem alles Recht ausgeht, erhält das österreichische Volk für seinen christlichen, deutschen Bundesstaat auf ständischer Grundlage diese Verfassung. [...]
Artikel115. [...]
(2) Zur Unterstützung des Landeshauptmannes in seinem gesamten Wirkungsbereiche sowie zur Unterstützung der Landesregierung ist die Landeshauptmannschaft berufen. Zur Leitung des inneren Dienstes dieses Amtes bestellt der Landeshauptmann einen rechtskundigen Verwaltungsbeamten, der den Vorschriften über die Befähigung zur Ausübung des politischen Dienstes entspricht, als Regierungsdirektor. Der Regierungsdirektor ist auch in den Angelegenheiten der mittelbaren Bundesverwaltung (Artikel 116) das Hilfsorgan des Landeshauptmannes. Seine Bestellung bedarf der Zustimmung des Bundeskanzlers. Sie kann widerrufen werden.
Quelle: Verfassungen.de
Das politische Amt der Landeshauptmannschaft als Vertretung des Kaisers hatte es bereits im Heiligen Römischen Reich in einer beträchtlichen Zahl von Ländern gegeben, in Böhmen und in Mähren und in Schlesien, z.B., jedoch auch u.a. in Preußen .
"Landeshauptmannschaft“ ist aber auch die jetzige Bezeichnung eines bedeutenden Gebäudes im Zentrum von Wien: „
Landeshauptmannschaft (ehemalige Niederländische Kanzlei, dann Niederösterreichisches Statthaltereigebäude, 1, Herrengasse 11).
Ursprünglich (1532-1620) im Besitz des Geschlechts der Rogendorfer, war das Gebäude später Trautsonsches Majoratshaus; 1774 wurde es Eigentum des Ärars […]1845 wurde das alte Gebäude niedergerissen und an seiner Stelle ein Verwaltungsgebäude nach den Plänen von Paul Sprenger errichtet.
Quelle: Wien.at

von Koschutnig am Jun.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

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Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

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Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.